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© BUND-Bezirksverband Stromberg-Neckartal  - letzte Aktualisierung 16.03.2020
           Christof Hettich            BUND BV Stromberg-Neckartal
Sommerferienprogramm 2019 des Schwäbischen Albvereins Ortsgruppe Löchgau und dem BUND BV Stromberg-Neckartal Mit dem Ökomobil den Bruchwald zwischen Löchgau und Freudental erkundet Das Wetter konnte nicht besser sein für die Ökomobilveranstaltung zu der der Schwäbische Albverein Ortsgruppe Löchgau und der Bund BV Stromberg-Neckartal im Rahmen der Ferienprogramme Freudental und Löchgau eingeladen hatten. 3 Kinder aus Löchgau und 10 Kinder aus Freudental folgten der Einladung, den Bruchwald mit dem fahrenden Umweltlabor des Regierungspräsidiums Stuttgart zu erforschen. Unter der Leitung des Diplombiologen Werner Peach wurde zuerst das Wissen über den Lebensraum Wald der Kinder in Erfahrung gebracht. Zur Freude der Veranstalter war doch ein recht gutes Wissen bei den Kindern vorhanden, die Fragen des Biologen konnten fast alle beantwortet werden. Danach wurden Forschungsteams gebildet und ein hauptverantwortlicher Forschungsleiter für die Gruppe bestimmt. Die erste Aufgabe, die die Forschungsteams lösen mussten, war von mindestens 14 verschiedenen Pflanzen Blätter zu sammeln und diese anschließend gemeinsam zu benennen. Keine ganz leichte Aufgabe, aber im Team konnten doch einige Pflanzen bestimmt werden. Nach dem diese Aufgabe erledigt war, wurde eine Pause eingelegt und die Kinder wurden mit Brezeln und Getränken, die vom Schwäbischen Albverein der Ortsgruppe Löchgau gesponsert wurden, versorgt. Nach der kleinen Stärkung machten sich die Kinder an die zweite Aufgabe. Jedes Kind sollte mindestens 3 Tiere, die in der Streuschicht des Waldbodens leben, einfangen. Dazu wurden kleine Filmdosen ausgeteilt und der Wald wurde erneut aufgesucht. Es nahm einige Zeit in Anspruch bis diese Aufgabe erfüllt war. Danach ging es ins Ökomobil, um mit Hilfe von Bestimmungsschlüsseln, Becherlupen und Binokularen die Tiere zu bestimmen, die man aus dem Wald mitgebracht hatte. Bei dieser Arbeit waren alle mit Feuereifer dabei. Um das Wissen, das man bei dieser Forschertätigkeit erlangt hatte zu vertiefen, wurden auch Zeichnungen von den Tieren und Pflanzen angefertigt, die man gefunden hatte. Dazu gab es noch eine Urkunde, die bezeugt, dass die Teilnehmer die heimische Natur selbständig erforscht und ihre Besonderheiten kennengelernt haben.