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© BUND-Bezirksverband Stromberg-Neckartal  - letzte Aktualisierung 18.05.2018
3. Bauabschnitt Großes Parkhaus, das mit seinem obersten Deck etwas höher als die Fahrbahn der B27 wird. Der vorhandene Spielplatz wird deshalb in Richtung historisches Mühlrad verlegt.. Unter der Brücke der B 27 sind Turn- und Klettereinrichtungen vorgeschlagen. 2/3 der Parkplätze hinter dem Layher-Gebäude sollen weg, zu Gunsten einer Rasenfläche. Der jetzige Enzparkplatz („Turnplatz“, auf Höhe Radsportheim) soll zur Uferpromenade ausgebaut werden. Der vordere Bereich mit einer wassergebundenen Decke (nicht versiegelt). Es sollen 2 Wege durch die Promenade führen, einer davon als Radweg. Vom Bahnhof zum Rathaus soll eine Sichtachse entstehen. Dazu müssten aber möglicherweise nochmals alte Bäume am Enzufer gefällt werden. Die Brücke von der Altstadt, auf Höhe der Alten Kelter, rüber an das Enzufer soll vorerst nicht kommen (4 bis 5 Jahre) Eine Hochgarage im vorderen Bereich der BASF wäre aus unserer Sicht besser. Die Stadt hat dazu auch schon bei der BASF angefragt. Die BASF möchte diese Flächen aber nicht verkaufen, wegen Erweiterungsplänen. Ob am Bahnhof die Parkplätze aufgestockt werden, weiß Heiner nicht. Heiner verweist auf die Fläche vor der BASF auf denen die alten Kastanien gefällt und die Wurzelstöcke schon entfernt wurden. Mit der Frage:“ Wer möchte in Zeiten des Klimawandels und der heißer werdenden Sommermonate auf einer Liegewiese ohne schattenspendende Bäume liegen?“ Aus unserer Sicht sind einige Planungen aus den Bauabschnitten 2 und 3 fragwürdig, in Bezug auf den Kosten- Nutzenfaktor. Weiter sehen wir in den jetzigen Planungen aus Sicht der ökologischen Aufwertung und des Artenschutzes keine bis nur wenige Vorhaben. Dies ist uns aber wichtig, da durch die Zersiedelung unserer Kulturlandschaft und die Intensivierung der Landwirtschaft die Artenvielfalt ständig abnimmt. Daher unsere Forderungen: 1. Wir möchten Einsicht in die weiteren Planungen 2. Es dürfen keine alten Bäume mehr gefällt werden, wenn dann nur mit sofortigen Ersatz in entsprechender Qualität 3. Die Planungen müssen auch ökologische Aufwertungen aus Sicht des Artenschutzes beinhalten. Für das weitere Vorgehen ist ein Treffen am Freitag, 06.05.2016 um 19:00 Uhr im Wartesaal festgelegt worden. Für das Protokoll Christof Hettich